Die Stunde des Monats

Hier finden Sie unsere zehnmal im Jahr erscheinenden Unterrichtsbausteine »Die Stunde des Monats« (DSDM).
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»Martin Luther auf der Spur«

Ein Click-and-Point-Adventure für den RU

Als »Point-and-Click-Adventure« werden Computerspiele bezeichnet, bei denen der Benutzer durch das Deuten auf bestimmte Bereiche einer grafischen Bedienoberfläche und das Klicken eine vordefinierte Aktion auslöst. »Martin Luther auf der Spur« macht bietet eine intuitive Benutzeroberfläche, auf der mithilfe von Rätseln und einer motivierenden Hintergrund-geschichte das Wirken Martin Luthers spielerisch erkundet werden kann. Mit den fiktiven Charakteren Klara und Simon entdecken die SchülerInnen Luthers Werdegang an unterschiedlichen historischen Stationen. Dabei bietet sich immer wieder die Gelegenheit, die Auswirkungen der Reformation, ihre Anliegen sowie ihre Auswirkungen zu thematisieren.

Das Spiel verbindet laut Angabe des didaktischen Begleitheftes »die Vermittlung historisch und theologisch relevanter Kompetenzen und Inhalte mit dem Anliegen der Medienbildung. […] Bei der anschließenden Besprechung des Spiels bietet sich die Möglichkeit, sowohl die inhaltlichen Entscheidungen der Schülerinnen und Schüler als auch die Nutzung digitaler Medien im Bildungskontext zu reflektieren. […] Auf diese Weise stellt Martin Luther auf der Spur ein konkretes Beispiel für digitale Bildung im Kontext von Schule dar: Die Schülerinnen und Schüler lernen mit Medien, sie lernen über Medien und sie üben einen konstruktiv-kritischen Umgang mit Medien ein.

In diesem Zusammenhang ist der Einsatz als Vertiefung des LB 8.1 »Befreit von Gott und Mensch? – Voraussetzungen und Folgen der Reformation« denkbar.

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»Luther auf Instagram?«

Die Bedeutung von Bildern für die Reformation

Mit Recht gilt die Reformation als erstes Ereignis der Neuzeit, das seinen Erfolg zu großen Teilen der geschickten Nutzung neuer Medien zu verdanken hat. [...]

Der vorliegende Unterrichtsentwurf, der idealiter für eine Doppelstunde konzipiert ist, widmet sich den bildlichen Medien, die aus der Reformation überhaupt erst ein vielschichtiges »Medienereignis« werden ließen [,,,]. Diese Schwerpunktsetzung auf die bildlichen Medien scheint vor allem aus zwei Gründen vielversprechend zu sein. Einerseits lässt sich dadurch eine Brücke zur Lebenswelt heutiger Jugendlicher schlagen, die viel mehr als frühere Generationen von Bildmedien geprägt sind. Andererseits werden mit der vorliegenden Auswahl reformatorischer Bildmedien alle sechs Inhaltsbereiche des Lernbereichs 8.1 (G9-Lehrplan) (nochmals) aufgegriffen und unter einem veränderten Blickwinkel vertieft und weitergeführt.

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»Abgeschrieben?«

Die Zwei-Quellen-Theorie

Gerade in einer Zeit, in der das Schlagwort »Fake News« in aller Munde ist, lohnt es sich, mit unseren SchülerInnen auch darüber zu reden, inwiefern biblische Texte wahr sind. Nicht selten kommt es vor, dass sie den Wahrheitsgehalt der Bibel aus unterschiedlichsten Gründen anzweifeln. Eines der Argumente, die in diesem Zusammenhang immer wieder zu hören sind, ist, dass Aussagen der Evangelien ja gar nicht wahr seien, sie seien ja nur abgeschrieben. Eine Verteidigung gegen dieses Argument, das sich ja zum Teil auf historische Fakten berufen kann, war für mich im Unterricht immer recht mühsam. Deswegen habe ich beschlossen, den Spieß umzudrehen und die SchülerInnen Argumente dafür finden zu lassen, dass die Tatsache, dass ein Text oder ein Teil eines Textes abgeschrieben ist, nichts darüber aussagt, ob sein Inhalt wahr oder unwahr ist.

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»(Fast) Ohne Worte«

Ökumenischer Anfangsgottesdienst für das Schuljahr 2021

Sowohl im Religionsunterricht als auch im Gottesdienst spielt das gesprochene Wort in der Regel eine zentrale Rolle. Angeregt von Erfahrungen auf dem Kirchentag 2019 entstand bei der Planung des Anfangsgottesdienstes des Schuljahres 2019/2020 die Idee, einen Gottesdienst zu gestalten, der weitestgehend auf gesprochenes Wort verzichtet. Die logische Konsequenz dieser Idee war, den Schwerpunkt auf Pantomime, die Projektion von Bildern sowie aussagekräftige Lieder zu legen, die geeignet waren, die Aussageintention des Gottesdienstes mitzutragen.

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Macht der Bilder – (Ohn)Macht des Betrachters

Gewaltdarstellung auf Fotos

Ein toter Junge am Strand, ein nacktes kleines Mädchen, das um Hilfe schreit, ein anderes, halb verhungert, sitzt zusammengekrümmt im Sand. Diese Bilder sind zweifelsohne eine Zumutung für den Betrachter, da sie uns schonungslos mit dem Leid unschuldiger Kinder konfrontieren. Werden wir dadurch Voyeure des Grauens oder müssen wir die Opfer von Gewalt sehen, damit Flucht, Krieg, Armut und Hungersnot ein Gesicht bekommen? Ist es moralisch vertretbar, solche brutalen Fotos zu veröffentlichen und damit die Opfer vor einer breiten Öffentlichkeit auszustellen?

Im folgenden Lernweg zum Thema »Macht der Bilder« sollen unter anderem solche medienethischen Fragestellungen diskutiert werden. Im Rahmen des Lernplankapitels »11.1. Wahrheit und Wirklichkeit«  gehen die Schülerinnen und Schüler der Frage nach der medialen Konstruktion von Wirklichkeit und der Wirkung von Medieninhalten nach.

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»Gottvertrauen als Resilienzfaktor?!«

Mit Swimmy gegen die Krise

Die Auswirkungen der Pandemie bekommt jedes Kind zu spüren und das Thema der kindlichen Resilienz erlangt eine besondere Bedeutung. Entwicklungspsychologisch ist es ein wichtiger Schritt, dass die Schülerinnen und Schüler sich langfristig aus der Rolle des Objekts (»Wieso macht Gott so etwas (mit mir)?«) und von der von Angst gestärkten Passivität (»Ich weiß nicht weiter«) hin zur Rolle des Subjekts mit dem Gefühl der Handlungsfähigkeit bewegen. Dieser Lernweg wagt mithilfe der zeitlosen Geschichte und den einzigartigen Zeichnungen vom Fisch »Swimmy« von Leo Lionni einen Versuch, die Bedeutung des Gottvertrauens bzw. der drei christlichen Tugenden Glaube, Liebe und Hoffnung als Resilienzfaktoren zu thematisieren.

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»These final hours - Wem die Stunde schlägt«

Wem die Stunde schlägt

Der Blick in den Abgrund und die damit einhergehende Lust am Schaudern haben den Men­schen schon immer fasziniert. Ebenso gehört zur Frage nach dem Sinn menschlicher Existenz immer auch die Überlegung, wie denn alles enden wird. 
Der Lernweg zur »Eschatologie« für die 12. Jahrgangsstufe nimmt den Spielfilm »These final hours« als Ausgangspunkt. Dieser stellt an­gesichts einer globalen Katastrophe durch einen Meteoriteneinschlag, der das Ende der Menschheit bedeutet, die Frage: »Wie würdest du deine letzten Stunden verbringen?« Er verbindet somit, durchaus typisch, das nahende Ende mit Überlegungen zu Implikationen für die Gegenwart.

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»Über Mauern«

Zum Umgang mit Grenzen und Begrenzungen

Die Erinnerung an die politische Wende und den Mauerfall vor 30 Jahren gab den Anlass zu einem europaweiten Schülerwettbewerb. »Bildung evangelisch in Europa« lud im Jahr 2019 Schülerinnen und Schüler in Europa unter dem Motto »Über Mauern« dazu ein, ihre aktuellen Lebenserfahrungen und Gedanken zum Thema zu formulieren und künstlerisch umzusetzen.
Wo erleben Jugendliche Barrieren und Mauern und wie können sie überwunden werden?
Diese Fragen stehen am Anfang des Lernweges dieser Unterrichtseinheit.

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Bonhoeffers Schuldbekenntnis

Zum 75. Jahrestag der Hinrichtung D. Bonhoeffers

Im Zusammenhang mit dem Gedenken an Dietrich Bonhoeffers 75. Todestag soll der hier vorgestellte Lernweg mit dem »Historiolog« eine neue Methode zur Behandlung kirchengeschichtlicher Themen im Religionsunterricht vorstellen.

Der Lernweg ist anschlussfähig an den Lernbereich 9.5 »Kirche und Staat – gestern und heute« im aktuell gültigen Lehrplan für das G8 sowie – mit Blick auf den neuen Lehrplan im G9 – an den Lernbereich »In Verantwortung vor Gott – das Verhältnis von Kirche und Staat«.

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»Digitale Schulandacht«

Digitale Adventsandachten

An vielen Schulen sind sie Tradition: Sie heißen »Frühschicht«, »Stille Pause im Advent« oder einfach nur »Adventsandachten« und ziehen Schülerinnen und Schüler aus den unterschiedlichsten Jahrgangsstufen an. Mal mit, mal ohne Kekse und Kinderpunsch, wechseln sich Kolleginnen und Kollegen in ökumenischer Verbundenheit dabei ab, ein spirituelles Angebot in der Adventszeit zu gestalten und den christlichen Glauben in einer sonst häufig wenig besinnlichen Zeit ins rechte Licht zu rücken.
In diesem Jahr ist auch das nicht möglich – und es fehlt uns jetzt schon! Den Gedanken der »Digitalen Schulandacht« aufgreifend haben wir vier »Digitale Schulandachten« mit christlichen Impulsen und Gedanken zu diesem ganz besonderen Advent zusammengestellt und in bewährter Weise mit Bildern, Gebeten und Tipps zur Gestaltung der Adventszeit zusammengestellt – vielleicht ist sogar die eine oder andere Geschenkidee darunter. Die Idee stammt ursprünglich von Quirin Gruber, Schultheologe an der Wilhelm-Löhe-Schule Nürnberg, Susanne Kleinöder-Strobel, Friederike Gosdzinski und Carina Wacker haben ebenso je einer der Andachten verfasst. 
Die Andachten eignen sich zur digitalen Distribution über schuleigenen Kommunikationswege, aber auch zum Aushang im Klassenzimmer oder zum gemeinsamen Lesen im Religionsunterricht. Sie ersetzen die lebendige Gemeinschaft einer analogen Andacht nicht, aber sie sind da. Und vielleicht liegt in diesem Advent auch eine ...

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»Woher kommt das Böse? – Anfragen an die Bibel«

Anfragen an die Bibel am Bsp. Gen 11,1-9

Am Beispiel Gen 11,1-9 hat Sonja Siegismund einen Lernweg zum Thema »Woher kommt das Böse? – Anfragen an die Bibel« zusammengestellt, der die Neugier der Schülerinnen und Schüler in den Vordergrund stellt und mithilfe einer kollaborativen Internetrecherche zu einer Gesamtdeutung anleiten soll.

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Medienethik & Soziale Netzwerke

Der Netzwerkeffekt!

Medienerziehung ist zu Recht eines der zentralen Anliegen aktueller Bildungskonzepte, haben doch gerade in diesem Bereich in den letzten Jahren ganz erhebliche Entwicklungen stattgefunden und damit Bildungsbedürfnisse bei Lehrer*innen wie Schüler*innen entstehen lassen.

Die Schüler*innen sollen dabei zu Folgendem befähigt werden »Sie analysieren und bewerten Vorzüge und Gefahren von Medien und nutzen diese bewusst und reflektiert für private und schulische Zwecke. Insbesondere wägen sie kriteriengeleitet ihren Umgang mit sozialen Netzwerken ab.«

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»Krieg. Stell dir vor, er wäre hier«

Die vorliegende »Die Stunde des Monats« von Miriam Reimann liefert anhand des Jugendbuches »Stell dir vor, er wäre hier …« der dänischen Schriftstellerin Janne Teller einen schülernahen und motivierenden Beitrag zum Thema »Gerechtigkeit und Friede in der einen Welt«, der auch jetzt bereits in Jahrgangsstufe 10 am Ende des Themenbereichs »Tun und Lassen« eingesetzt werden kann.

 

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Andacht zum Schuljahresende 2020

Diese Absschlussandacht ist bewusst sehr schlicht gehalten, mit vertrauten Liedvorschlägen, kurzen Texten und wenigen Sprechern.

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»Digitale Ethik«

Smartphone und Internet sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Das Fach Religionslehre kann in diesem Kontext seinen ganz eigenen Beitrag leisten, indem es die Frage nach grundsätzlichen Werten stellt, die im Umgang mit der Digitalität gelten sollen und die Kinder und Jugendlichen zur Reflexion darüber anregt, welches Verhalten angemessen ist bzw. wo unangemessenes Verhalten beginnt. Der vorliegende Entwurf greift bereits existierende Materialien auf und kombiniert diese in einer Form, die es ermöglichen sollte, im Rahmen einer Doppelstunde zumindest grundlegende Fragen mit den Schüler*innen zu behandeln.

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Familie und Gemeinschaft mit Bildern von Keith Haring

»Die Wirklichkeit der Kunst beginnt in den Augen des Betrachters und erlangt Kraft durch Fantasie, Erfindungsgabe und Konfrontation.« Keith Haring, 1984

Der amerikanische Künstler Keith Haring gilt als einer der bekanntesten Vertreter der Pop-Art der 1980er Jahre. In Cartoon-Manier interagieren die Figuren auf seinen Bildern nicht nur miteinander, sondern vor allem mit dem Betrachter. Die einfachen Formen erzeugen unmittelbare Assoziationen und eröffnen einen vielfältigen Deutungsspielraum. Dadurch eignen sich diese Werke als Zugang zu zum bisherigen Lehrplanbereich Ev 8.2 »Leben in vielfältigen Familienformen«. Im neuen LehrplanPLUS ist diese Einheit durchaus auch mit einer 6. Jahrgangsstufe in Zusammenhang mit dem Lernbereich ER 6.1 »In Beziehung« denkbar.

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»Corona-Edition« - Sonderausgabe

Um Ihnen zumindest an dieser Stelle die Arbeit etwas zu erleichtern, haben wir von der GPM eine Reihe von Materialien und Unterrichtsvorschlägen eingesammelt, die – von Praktikern für Praktiker – unter den Bedingungen, unter denen Unterricht in den kommenden Wochen stattfinden wird, hilfreich sind.

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»Jesus im Film«

Trotz seines Alters ist der Film »Das Leben des Brian« von Monty Python aus dem Jahr 1979 immer noch vielen Schülern*innen bekannt.

Aufgrund des ganz eigenen Humors der britischen Komikergruppe erfreut sich der Film nach wie vor großer Beliebtheit. Allerdings neigen Jugendliche erfahrungsgemäß dazu, sich über die humoristischen Aspekte zu amüsieren, ohne dabei stärker auf den Inhalt zu achten. Um die Schüler*innen zu einer intensiven und kreativen sachlichen Auseinandersetzung mit dem Film anzuregen, bietet sich die Portfolioarbeit an.

Er kann im Medienportal der Evangelischen und Katholischen Medienzentralen kostenlos heruntergeladen werden (https://www.medienzentralen.de).

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»Menschenwürdig«

Menschenwürde kann als das erste und wichtigste Kennzeichen des Menschseins gesehen werden.

Entsprechend geht es didaktisch in der Stunde darum, dass die Schülerinnen und Schüler dem Thema ganzheitlich begegnen. Dazu sollen vor allem durch Erleben, Aushandeln und Reflektieren Prozesse entstehen und gefördert werden, die am Ende weniger zu Wissensanreicherung als mehr zu Erkenntnissen und Sensibilisierung führen sollen.

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»Bitte nicht schießen!« Ethisch Argumentieren lernen

Geht es darum, Schüler*innen die Unterschiede zwischen verschiedenen Formen ethischen Argumentierens nahezubringen, ist das sog. »Trolley-Problem« der Klassiker schlechthin. So gut dieses fiktive Dilemma auch dafür geeignet sein mag, grundsätzliche Argumentationsweisen herauszuarbeiten, so wenig wirklichkeitsnah ist es letztlich und zeigt zudem in den verschiedenen Fortführungen, die es zu dieser Dilemma-Geschichte gibt, eine Tendenz ins Absurde. Insofern ist man als Religionslehrkraft stets auf der Suche nach geeigneten Dilemmata, die im Unterricht der Illustration zunächst rein abstrakter Erwägungen dienen können.

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Drei Königs-Andachten zum Advent

Die vorgeschlagenen Andachten können – je nach Länge der Gebete, Liedstrophen, Kanons – mit ihrem etwa fünf- bis siebenminütigen Impulsteil sehr gut als »Frühschichten« genutzt werden, aber auch als adventliche Stundeneröffnungen oder »Stille Pausen«.

Mit den drei vorgeschlagenen Andachten kann in der Rhythmisierung der Adventszeit das sukzessive Auf-Weihnachten-Zugehen gestaltet und nachvollzogen werden. Ausgehend von Matthäus 2 und der meditativen Beschäftigung mit den Gaben der Heiligen Drei Könige wollen die Adventsandachten die Schülerinnen und Schüler zum Innehalten und zum Nachdenken hinführen. Im sensomotorischen Wahrnehmen der Gaben, die die Heiligen Drei Könige dem neugeborenen Messias überbringen, sollen die Schülerinnen und Schüler sich bewusst werden, was wohl ihre eigenen »Gaben« wären, die vielleicht in der Vorweihnachtszeit von besonderer Bedeutung sein könnten.

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Sola scriptura - Orientierung an der Schrift

Das Grundprinzip sola scriptura ist sowohl im G8-Lehrplan als auch im LehrplanPLUS zunächst im Rahmen des Lernbereichs zur Reformation (Jahrgangsstufe 8) zu finden. Die Schüler*innen sollen laut G8-Lehrplan ein Verständnis für Grundanliegen evangelischen Glaubens und Lebens entwickeln, wobei im Zusammenhang mit dem protestantischen Freiheitsverständnis die Orientierung ,allein an der Schrift‘ in den Blick kommt.

Im LehrplanPLUS wird ergänzend zu den inhaltlichen Aspekten der vier Exklusivpartikel deren Relevanz für das Leben der Schüler*innen hervorgehoben. Der Unterrichtsentwurf richtet sich an eben dieser Schülerwirklichkeit aus, behält gleichzeitig aber ebenso dogmatische Grundansichten im Auge.

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Christlich-biblische Impulse für das »Heinz-Dilemma«

Mit dem Themenbereich »Tun und Lassen« erschließen sich die Schüler*innen in der 10. Jahrgangsstufe zum ersten Mal auf einem abstrakteren Niveau ein moralisches Problemfeld und werden befähigt, ethisch zu argumentieren und einen moralisch begründeten Standpunkt einzunehmen. Dabei ist der Schwerpunkt auf den Themenbereich »Wahrheit und Lüge« oder »Eigentum« zu legen – beides Themenbereiche, die vergleichsweise konkret in der Alltagswelt der Schüler*innen verankert werden können.

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»Endlich Ferien« - Ein Schulgottesdienst

Durch den vorgestellten Schuljahresabschlussgottesdienst werden die SuS und das Kollegium ermutigt, die Auszeit, welche die anstehenden Schulferien bieten, als Zeit der Ruhe und des Abstandes vom Alltag, als Zeit der Begegnung zwischen Menschen, aber auch zwischen Mensch und Gott, wahrzunehmen und zu gestalten.

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»Wiki und die starken Schüler«

 »Als digital native […] wird eine Person der gesellschaftlichen Generation bezeichnet, die in der digitalen Welt aufgewachsen ist.« So definiert die allseits bekannte Homepage »Wikipedia« den Begriff des »digital native«, der in den letzten Jahren einen gewissen Hype in der didaktischen Fachliteratur erlebte. Doch wie hilfreich dieser Begriff in der pädagogischen Auseinandersetzung mit der Schülerwirklichkeit ist, bleibt durchaus fraglich.

Ja, Schülerinnen und Schüler von heute sind – meistens noch im Gegensatz zur Lehrkraft, dem »digital immigrant« – mit digitalen Technologien von Kindesbeinen an aufgewachsen. Doch einen pädagogischen Mehrwert hat diese Bezeichnung daher noch nicht. Ganz im Gegenteil ist im Unterricht immer wieder zu beobachten, dass Kinder und Jugendliche vielleicht schneller mit einer Bedienoberfläche zurechtkommen, aber – wie früher eben auch schon – sich mit der Funktionsweise von Medien nicht wirklich auseinandersetzen und sie oft gar nicht erst kritisch hinterfragen. Genau hier soll dieser Baustein ansetzen und den Gebrauch von Online-Enzyklopädien, besonders von Wikipedia, zum interaktiven Unterrichtsgegenstand machen.

Wie kann das Ganze nun für den RU gewinnbringend genutzt werden? ...

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(Abi-)Ziel erreicht! Abiturgottesdienst

Der ökumenische Abiturgottesdienst dient dem Innehalten, dem Rückblick und dem Blick nach vorne, wobei die jungen Menschen ihren Weg nicht ohne den Segen Gottes gehen sollen. Die Feier begleitet die jungen Menschen beim Übergang von der Schulzeit, der Kinder- und Jugendphase, in den neuen Lebensabschnitt des Studiums oder des Berufslebens – und dient somit auch als Ritus des Übergangs. Die Andacht soll den Abiturientinnen und Abiturienten die Möglichkeit geben, noch einmal darauf zurück zu blicken, welch weiten Weg sie durch Kindergarten- und Schuljahre gegangen sind, einen Weg, auf dem manche Steine lagen, auf dem die jungen Menschen aber auch Unterstützung und Begleitung erfahren und auf dem sie das Rüstzeug – sowohl in Form fächer­übergreifender Kompetenzen als auch in Form kultureller und ethischer Grundlagen – für ihr zukünftiges Leben mitgekommen haben.

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"Wünsch dir was!"

»Wünsch dir was!« Diesen Satz hört wohl jeder gerne. Wir alle haben Wünsche und hoffen, dass sie in Erfüllung gehen. Doch leider erfüllen sich nicht immer alle Wünsche, sodass manche nur in einer illusorischen Wunschwelt wahr werden können. In einer derartigen Wunschwelt leben – nach Ludwig Feuerbach – die Menschen, wenn sie an Gott glauben.

Im »alten« Lehrplan sowie im LehrplanPLUS beschäftigen sich die Schüler*innen der Jahrgangsstufe elf mit der Religionskritik Feuerbachs in Bezug auf die Frage nach Gott. Nachdem sie sich mit verschiedenen Bildern von Gott auseinandergesetzt und auch die Theodizee-Frage kennengelernt haben, erfolgt durch das Beispiel Feuerbachs die Begegnung mit atheistischen Vorstellungen.

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Chill mal!

Meditationen sind populär wie nie zuvor. Der Stundenentwurf »Chill mal« ermöglicht es, Entschleunigung tatsächlich im Unterricht zu praktizieren und mit den thematischen Aspekten Schöpfung und Zeit zu verknüpfen. Erfahrungsgemäß kommen Meditationen bei Schüler*innen aller Jahrgangsstufen gut an. Dieser Unterrichtsentwurf enthält je eine Fantasiereise für die 5. und eine für die 8. Klasse.

Die Texte der Fantasiereisen bieten die Möglichkeit, den Inhalt der im Lehrplan (Lehrplan G8 und LehrplanPLUS) genannten Bibelstelle Gen 1 zu vertiefen und mit der Meditation eine aktuell sehr beliebte religiöse Darstellungsform und Erlebnisweise kennenzulernen.

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Tisch und Wort – Bibel als Buch des Glaubens

Im LehrplanPLUS ist kulturelle Bildung als schulart- und fächerübergreifendes Bildungs- und Erziehungsziel explizit ausgewiesen. Zugänge zu Kunst und Kultur sollen eröffnet werden, differenziertes ästhetisches Wahrnehmen sollen die Schüler*innen als Bereicherung des eigenen Lebens erfahren. Durch ihre Deutungsoffenheit lassen sich die Fünftklässler bereitwillig auf die Tischbildnisse von Andreas Kuhnlein ein.

https://www.lehrplanplus.bayern.de/uebergreifende-ziele/textabsatz/24781

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»Stern über Bethlehem« – Adventsgottesdienst

Ein Gottesdienst im Advent mit den »üblichen Verdächtigen« – kann so eine Veranstaltung die Besucher mitreißen? Ja, das kann sie, wenn sich die Genannten ganz anders verhalten, als erwartet. Im folgenden Modell ist die Welt zunächst gar nicht heil, über die kleinen Schwierigkeiten des Alltags, über die Reiseroute, über ganz Grundsätzliches gerät man sich in die Haare – und merkt dann im Licht des Sterns von Bethlehem, dass es auch anders geht […]

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Verdammt lang her – Schöpfungsglaube und Naturwissenschaft

Unser Universum ist 13,7 Milliarden Jahre alt – die Zahl kommt leicht über die Lippen und sieht auf dem Papier auch relativ unspektakulär aus. Schreibt man die Nullen aus, wirkt ihre Dimension schon ein wenig anders: 13.700.000.000 Jahre. Und spätestens wenn der Punkt erreicht ist, an dem Schüler*innen dazu angehalten sind, eine Vorstellung davon zu gewinnen, über welche Zeiträume mit dem Blick auf die Erdgeschichte oder gar die des Kosmos gesprochen wird, ergibt sich das Problem, dass einer solchen Zahl jegliche Anschaulichkeit oder Begreifbarkeit fehlt.
Ein Klassiker, Schüler*innen solche Zeiträume zu veranschaulichen, ist die sogenannte »Geologische Uhr«, die wesentliche Ereignisse der Erdgeschichte auf einen Zeitraum von 12 Stunden abbildet (hierbei entspricht eine Stunde ca. 375 Mio. Jahren). Dieser Entwurf möchte eine weitere Möglichkeit aufzeigen, wie man Schüler*innen die zeitlichen Dimensionen erdgeschichtlicher Ereignisse »begreifbar« machen kann. 
Sowohl der aktuelle Lehrplan für das G8 als auch der kommende LehrplanPLUS sehen für die Jahrgangsstufe 8 die Auseinandersetzung mit einer naturwissenschaftlichen Theorie zur Weltentstehung vor. [...]

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Halloween und die kritischen Geister

Alle Jahre wieder steht Halloween vor der Tür – und eine tatsächlich alle überzeugende Art und Weise, wie mit diesem Phänomen umzugehen ist, scheint nicht wirklich in Sicht. Eine strikte Ablehnung von allem, was mit Halloween zu tun hat, wird zwar von einigen gefordert und praktiziert (in Ausnahmefällen werden auch schon mal Kinder unter Androhung von Gewalt vom Grundstück verjagt), erscheint aber für den Schulalltag weder akzeptabel noch durchführbar. Auch Ignorieren oder unkritisches Mitmachen ist wohl kaum wünschenswert.
Sachinformationen und eine kritische Begleitung der Schüler*innen, die vermutlich in unterschiedlichem Maß an entsprechenden  Bräuchen teilhaben, scheinen dagegen die beste Alternative zu sein, Gute und auch humorvolle erste Anregungen dazu finden sich z.B. auf den Seiten www.reformationstag.de (verantwortlich: EKD) oder www.lutherbonbon.de  (verantwortlich: Nordelbische Landeskirche). [...]

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Virtueller Kirchenbau

Die SchülerInnen »erklären in Ansätzen die Bedeutung von religiösen Ausdrucksformen für das Leben vor Ort [und] erläutern die Bedeutung ausgewählter Symbole und Zeichen im Kontext des christlichen Glaubens« (ER 5.5), sie »zeigen, wie Glaube in Architektur ausgedrückt wird« (ER 7.1): Das sind Kompetenzerwartungen, die es nach dem LehrplanPLUS umzusetzen gilt , zugehörige Inhalte sind z. B. »Spuren und Ausdrucksformen von Glaube und Religion […] in Architektur, im sozialen Leben« (5.5) oder »Gestaltung von Kirchen in unterschiedlichen Epochen« (7.1).

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Orthodoxie

Bislang spielt die Kenntnis anderer Konfessionen im evangelischen RU eine relativ geringe Rolle. Trotz der Kooperationsthemen im G8-Lehrplan sind die Kenntnisse der evangelischen Schüler*innen vom Katholizismus häufig ebenso gering wie die der katholischen vom Protestantismus. Wenn sich nun, im Gefolge weiterhin zunehmender Migration, die Anzahl der orthodoxen Christen in Deutschland schlagartig vermehrt (nur um ein Beispiel zu nennen: Die Zahl der Rumänen in Deutschland belief sich 2007 auf weit unter 100.000 Personen, 2016 hingegen auf mehr als eine halbe Million[1]) ist es umso notwendiger, sich mit diesem Sachverhalt auseinanderzusetzen.
Hierfür finden sich im Lehrplan deutliche Anhaltspunkte. So wäre ein Anknüpfungspunkt im Lehrplan für die Jahrgangsstufe 5 im Lernbereich 5 »Spuren des Glaubens«, genauer in der christlichen Symbolsprache und der Architektur einer Kirche zu finden. Insbesondere eignet sich diese »Stunde des Monats« jedoch für die 7. Jahrgangsstufe, in der sie an den Themenbereich ER 7.1 »Grundlage und Gestaltung der Kirche« anschließen kann, vor allem unter dem Gesichtspunkt der Bildsprache von Kirchenräumen in der Ostkirche. [...]

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»Fußball – Spiel des Lebens« – Abschlussgottesdienst

Anlässlich der Fußballweltmeisterschaft 2018 ließen sich viele Aspekte aus der Welt des Sports und des Fußballs für den Religionsunterricht gewinnbringend aufgreifen oder auch kritisch hinterfragend thematisieren. Im begrenzten Rahmen der Stunde des Monats erscheint die Konzentration auf wenige Teilaspekte sinnvoll.
Die Rolle des Spiels für das religiöse Lernen und Erleben wurde im Protestantismus traditionell – anders als etwa in der katholischen Praxis der Mysterien- und Passionsspiele – vernachlässigt. Die Teilnehmer oder Besucher des Spiels bleiben nicht nur Zuschauer, sondern partizipieren selbst an der Handlung. Dies trifft für den Besucher eines Fußballspiels in der Stadionarena ebenso zu wie für den (katholischen) Gottesdienstbesucher. [...]

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Der Erziehungsratgeber

In der Adoleszenz, insbesondere im Prozess der Pubertät, nehmen Jugendliche ihre eigene Rolle und die Rolle der Eltern und Geschwister im Familiensystem zunehmend bewusst reflektiert und häufig auch kritisch wahr. Sie hinterfragen vorgegebene Verhaltens- und Rollenmuster in der Familie und erproben neue Verhaltensvarianten.

Die SchülerInnen sollen wissen, dass sie den von ihnen erstellten Erziehungsratgeber anschließend ins Gespräch mit ihren eigenen Eltern einbringen sollen. Für die Gestaltung sollte genügend Zeit veranschlagt werden. Die Vorstellung der individuellen Erziehungsratgeber und Rückmeldungen der Eltern durch die SchülerInnen im abschließenden Plenum erfolgt selbstverständlich freiwillig, um z.B. SchülerInnen in aktuell oder dauerhaft schwierigen häuslichen Situationen nicht zu kompromittieren.

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Andacht zum Schulabschluss

Die ökumenische Abiturandacht dient dem Innehalten, dem Rück- und dem Ausblick. Sie begleitet die jungen Menschen beim Übergang von der Schulzeit in die neue Lebensphase des Studiums oder des Berufslebens und dient somit auch als Passageritus.

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König David in der Box

Die Methode, eine Lesekiste zu gestalten, wird schon seit Langem im Lektüreunterricht eingesetzt und kann auch auf biblische Texte angewendet werden. Sie bietet sich v.a. für den Einsatz in der Unterstufe an, weil sie eine spielerische Auseinandersetzung mit den Inhalten ermöglicht. In diesem Fall soll die Lesekiste dazu genutzt werden, die Davidgeschichten in der 5. Jahrgangsstufe in Form eines Gruppenpuzzles zu erarbeiten und dabei die Rolle Gottes als Wegbegleiter in den Blick zu nehmen.

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Christmas Down Under – Weihnachten weltweit

Die alljährliche wiederkehrende Suche nach vorweihnachtlichen Religionsstunden stellt die Lehrkraft vor gewisse Herausforderungen: Weihnachten ist zwar für die SchülerInnen als Familienfest von großer Bedeutung, die christliche Dimension tritt dahinter allerdings oft deutlich zurück; dazu kommt, dass die Motivation vieler Bräuche diese Bezüge oft eher verschattet.
Anstatt den Ursprüngen unserer eigenen Weihnachtsbräuche nachzugehen, will dieser Unterrichtsentwurf den Blick auf die Südhalbkugel richten. Im Mittelpunkt stehen weihnachtliche Bräuche und Lieder aus Australien und Neuseeland, zwei Ländern, deren geographische Lage in spannungsvollem Verhältnis zur europäischen Ursprungskultur der Bevölkerungsmehrheit steht: In welchen Bildern wird die Geburt Christi gefeiert, wenn Weihnachten in den Hochsommer fällt und damit die vertraute Wintermetaphorik wegfällt?
In dieser Verfremdung lässt sich erkennen, wie universell sich die These vom Weihnachtsfest als »Katalysator für sich wandelnde Bedürfnisse« (Matthias Morgenroth) bestätigen lässt – was wiederum in mehrfacher Hinsicht anschlussfähig an den gymnasialen Lehrplan ist:
Weihnachten ist, im G8-Lehrplan wie im LehrplanPLUS, zunächst Thema der 6. Klasse. Im Rahmen der Betrachtung des Festkreises des Kirchenjahres werden sicherlich die meisten KollegInnen die Feste jeweils kurz vor dem jeweiligen Datum thematisieren.

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Erst das Ende, dann der Anfang

Die aktuell zu beobachtenden Veränderungen der globalen Verhältnisse schüren apokalyptische Ängste: Flucht- und Migrationsbewegungen lassen die Frage aufkommen, wie lange Europa dies ökonomisch und gesellschaftlich noch bewältigen kann, bevor die Systeme kollabieren.

Das Material ist explizit für die 12. Klasse angelegt, da die SchülerInnen an dieser Stelle kurz vor dem einschneidenden Ereignis des Schulabschlusses stehen, der für manche von ihnen tatsächlich apokalyptische Züge tragen mag, und zugleich wichtige Entscheidungen über ihre persönliche Zukunft zu treffen haben. Als sinnvolle Vorarbeit und Einstieg in die Portfolioarbeit im RU sei auf den Portfolio-Entwurf von Vera Utzschneider für die 10. Jahrgangsstufe zum Themenbereich »Tod und Leben« im gelben GPM-Jahresband 2013 (»Religionspädagogische Brockensammlung« Nr.390) verwiesen.

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