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Lernbereich 8.4: Diakonie - praktizierte Nächstenliebe

#MeineDiakonie

Sechs Kurzfilme á ca. 2 Minuten aus der Kampagne #MeineDiakonie des Diakonischen Werkes Bayern.
In fünf der Filme erzählen Menschen, die entweder bei der Diakonie arbeiten oder anderweitig in engem Kontakt mit ihr stehen, was sie mit Diakonie verbinden und welchen besonderen Wert die Diakonie für sie hat. Zu Wort kommen eine Erzieherin im Kindergarten, der Geschäftsführer einer Jugendwerkstatt, ein Mitarbeitender und ein Kunde einer Werkstatt für Behinderte sowie der Leiter einer kommunalen Arbeitsvermittlung. Der sechste Film präsentiert einige Fakten zur Diakonie Bayern.

Dokumentarfilm, Videoclip - Daniel Wagner / Diakonisches Werk Bayern - Deutschland 2017
Laufzeit: 12 Minuten
Empfohlen: ab 12 Jahren - Infoprogramm gemäß § 14 JuSchG

Schlagworte: Behinderte, Behindertenwerkstatt, Kindergarten, Arbeit, soziale Dienste

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An der Seite der Armen

Christen müssen an der Seite der Armen stehen. Das fordert Papst Franziskus. Verbunden mit seiner Kritik am aktuellen Weltwirtschaftssystem erntet er weit über die katholische Kirche hinaus weltweit Beifall. Doch geht es dabei nur darum, Almosen zu geben? Der Film beleuchtet die Tradition der christlichen Nächstenliebe angefangen vom Handeln Jesu über die Entwicklung der kirchlichen Sozialwerke Caritas und Diakonie, das Wirken der Mutter Teresa bis hin zur Befreiungstheologie.

Dokumentarfilm - Jürgen Erbacher - Deutschland 2014
Laufzeit: 29 Minuten
Empfohlen: ab 14 Jahren - Lehrprogramm gemäß § 14 JuSchG

Schlagworte: Solidarität, Nächstenliebe, Diakonie, Caritas, Lateinamerika, Befreiungstheologie, soziale Gerechtigkeit, Mutter Teresa

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... da ist Leben!

Der Film zeigt die Geschichte einer jungen Frau aus der Jugendhilfe in Bielefeld, thematisiert die Ausbildung in sozialen Berufen anhand der Altenhilfe in Hannover, gibt einen Einblick in das Epilepsie-Zentrum Bethel in Bielefeld, begleitet eine Teilnehmerin des Betheljahrs in einer Einrichtung für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen in Dortmund und beschreibt die Krankheit einer jungen Psychiatriepatientin in Berlin. Neben den Filmszenen, in denen die Hauptpersonen über sich und ihre Krankheit, beziehungsweise Therapie sprechen, stehen gezeichnete Trickfilme, die weitere Zusammenhänge für die Zuschauer erklären. So werden auch viele allgemeine Informationen zu den Krankheiten/Behinderungen und sozialen Tätigkeiten vermittelt.

Dokumentarfilm - von Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel - Deutschland 2014
Laufzeit: 18 Minuten
Empfohlen: ab 14 Jahren

Schlagworte: Behinderte, Krankheit, Therapie

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Von der Kate zum Graffiti - Johann Hinrich Wichern

Hamburg im Jahre 1833: Die Industrialisierung forderte ihre Opfer. Die Kluft zwischen arm und reich wuchs. Familien verwahrlosten, Krankheiten breiteten sich aus und Kinderarbeit war an der Tagesordnung. 250 Kinder waren wegen krimineller Delikte im Gefängnis. In diesem Jahr gründete der Theologe Johann Hinrich Wichern (1808 - 1881) eine "Verwahranstalt für Kinder", "das rauhe Haus". Nicht harte Strafen sondern Verständnis und Liebe prägten die Erziehung. Darstellungen der gegenwärtigen sozialen Probleme Hamburgs zeigen die Aktualität dieses Ansatzes. Wichern bildete für die Arbeit Diakone aus und gründete die erste Zeitschrift, die sich mit sozialen Fragen beschäftigte: die "Fliegenden Blätter". 1848 rief er in einer berühmt gewordenen Rede auf dem Wittenberger Kirchentag dazu auf, die evangelische Sozialarbeit zu organisieren. Dies war die Geburtsstunde der verfaßten Diakonie. Der Film beleuchtet die politischen Hintergründe dieser bewegten Zeit, in der z. B. Marx in seinem Kommunistischen Manifest zur Revolution aufrief.

Reihe: Über die Zeit hinaus
Dokumentarfilm - Wolfgang Neumann-Bechstein - Deutschland 1998
Laufzeit: 15 Minuten
Empfohlen: ab 12 Jahren - Lehrprogramm gemäß § 14 JuSchG

Schlagworte: Diakonie, Zeitgeschichte, Armut, Kinderarbeit, Lebensbilder, Biografien, Einrichtungen, Zeitkritik, Kirchengeschichte, Christsein, Ethik, soziale Fragen, Mitmenschlichkeit, Arbeit, Industrialisierung

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Taten statt Sprüche

Pioniere der Diakonie

Die Serie (6 Teile, je 15 Minuten) porträtiert Persönlichkeiten aus über 150 Jahren Diakoniegeschichte. Ihr Ziel war es, die eklatanten Missstände in der Bevölkerung zu bekämpfen. Sie verfolgten dabei keine politischen Karrieren, sondern ließen sich allein von ihrem Glauben und der daraus entstandenen Barmherzigkeit leiten. Selbst nur über spärliche Mittel und Möglichkeiten verfügend, kümmerten sie sich um verwahrloste, hungrige Kinder und Jugendliche oder Nichtsesshafte. Ihre Arbeit prägt bis heute das Bild der Diakoniegeschichte. Sie reicht vom Gründer des Rauhen Hauses in Hamburg, Johann Hinrich Wichern, über Friedrich von Bodelschwingh und die von ihm geschaffene Einrichtung in Bethel, geht über Gustav Werner in Reutlingen bis zu Eva von Tiele-Winckler, Theodor Fliedner oder Eugen Gerstenmaier, der nach dem Ende des 2. Weltkrieges das Evangelische Hilfswerk aufbaute.

Dokumentarfilm - Wolfgang Neumann-Bechstein u.a. - Deutschland 1998
Laufzeit: 90 Minuten
Empfohlen: ab 12 Jahren - FSK ab 6 freigegeben

Schlagworte: Sozialarbeit, Lebensbilder, Geschichte, Armut, Ausbildung, Bildung, Behinderte, Diakonie, Frauenberufe, Kinderarbeit, Krankenpflege, Menschenbild, Nächstenliebe, Kirchengeschichte, Christsein, Ethik, soziale Fragen, Mitmenschlichkeit, Arbeit, Industrialisierung

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Diakonie heute - Das Erbe von Wichern und Löhe

Das Medium informiert in knapper Form über das Leben und Wirken von Johann Hinrich Wichern (1808-1881) und Wilhelm Löhe (1808-1872) und stellt diakonische Einrichtungen vor, die in der Tradition der beiden Gründungsväter stehen. Gezeigt werden in Filmclips diakonische Berufe (Diakonissen, Diakonieschwester, Gemeindediakon) und diakonische Arbeitsfelder (Schule, Zentrum für Körperbehinderte, Behindertenwerkstatt, Altenheim, Gehörlosenschule).

Film 1: Wicherns Erbe (13 Min.):
Nach einer Kurzbiografie Wicherns werden zwei Einrichtungen vorgestellt, die sich auf ihn beziehen: Das Wichernhaus in Altdorf bei Nürnberg (körperbehinderte Jugendliche) und das Johannesstift in Berlin (Demenzkranke).

Film 2: Löhes Erbe (7 Min.):
Wilhelm Löhe ist der Gründer der Diakonie Neuendettelsau bei Nürnberg. Er schuf den Beruf der Diakonisse. In Neuendettelsau werden heute noch Diakonissen ausgebildet. - Ein Filmclip zeigt die Ausbildung zum Diakon bzw. zur Diakonin in den Rummelsberger Anstalten bei Nürnberg. Vorgestellt wird auch die Gehörlosen-Schule der Münchener Augustinum GmbH.

Das Medium ermöglicht durch Sequenzen und zwei Bildergalerien eine vertiefende Auseinandersetzung.

Dokumentarfilm, Kurzfilm - Axel Mölkner-Kappl - Deutschland 2008
Laufzeit: 26 Minuten
Empfohlen: ab 10 Jahren - Lehrprogramm gemäß § 14 JuSchG

Schlagworte: Reformation, Martin Luther, Mittelalter, Buchdruck, Ablass, Ablasshandel

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