Unterrichtsentwürfe

Sozialwahlen - Gestaltung eines kompetenzorientierten Lernwegs

Einordnung des Themas im Lehrplan und thematische Aspekte, auf die Bezug genommen werden kann:

10.1: Mensch und Beruf - Arbeit und Gerechtigkeit
Kompetenzerwartung:
Die Schülerinnen und Schüler ...
• beschreiben biblische Einsichten zu Gerechtigkeit und konkretisieren diese an Beispielen aus dem Arbeitsleben.
Inhalte zu der Kompetenz:
• Biblische Impulse zu Gerechtigkeit und Leistung, z. B. prophetische Stimmen gegen Ungerechtigkeit (etwa Amos), Bergpredigt (Mt 5-7), Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg (Mt 20,1-16)
• Anfragen an das Thema Gerechtigkeit im Arbeitsleben, z. B. Arbeitslosigkeit, Mobbing, Armut

10.2: Leben in Beziehung - Persönlichkeit und Identität
Kompetenzerwartung:
Die Schülerinnen und Schüler ...
• erläutern wesentliche Merkmale des christlichen Menschenbildes und reflektieren das eigene Selbstverständnis vor diesem Hintergrund.
Inhalte zu der Kompetenz:
• Merkmale des christlichen Menschenbildes wie Geschöpf Gottes, Gottesebenbildlichkeit (Gen 1,27), Rechtfertigung (Röm 3,21-28), Gottes „Ja“ zum Menschen (Lk 15,11-32)

10.4: Die Frage nach dem Menschen - Glauben und Handeln
Kompetenzerwartung:
Die Schülerinnen und Schüler ...
• beschreiben anhand von persönlichem und kirchlichem Engagement den Zusammenhang von Glauben und Handeln.
Inhalte zu der Kompetenz:
• Umgang mit dem Nächsten und diakonisches Handeln, z. B. Menschen mit Behinderung, Kranke, Menschen am Rande der Gesellschaft, Einrichtungen der Diakonie
• Biblische Grundlagen zum Zusammenhang von Glauben und Handeln, z. B. Doppelgebot der Liebe (Mt 22,37-40), Sieben Werke der Barmherzigkeit (Mt 25,34-46), Barmherziger Samariter (Lk 10,25-37), Zehn Gebote (Ex 20,2-17)

10.5: Die Frage nach dem Sinn – Gelingendes Leben
Kompetenzerwartung:
Die Schülerinnen und Schüler ...
• beschreiben biblische Vorstellungen von einem gelingenden Leben und setzen sie zu den eigenen Lebensentwürfen in Beziehung.
Inhalte zu der Kompetenz:
• Biblische Vorstellungen von gelingendem Leben, z. B. Der reiche Jüngling (Lk 18,18-27), Seligpreisungen (Mt 5,1-12), Reich-Gottes-Gleichnisse, Der verlorene Sohn (Lk 15,11-32)

12.4: Die Frage nach dem Menschen - Frieden und Gerechtigkeit
Kompetenzerwartungen:
Die Schülerinnen und Schüler…
• nehmen in biblischen Texten Friedensvisionen wahr und setzen sie zu eigenen Erfahrungen in Beziehung.
• setzen sich mit Initiativen für ein friedliches Zusammenleben der Menschen auseinander und bewerten deren Einflussmöglichkeiten.
Inhalte zu den Kompetenzen:
• Biblische Friedensvisionen, z. B. Bergpredigt mit Seligpreisungen und Gebot der Feindesliebe (Mt 5), „Schwerter zu Pflugscharen“ (Mi 4,3), Verheißung eines neuen Himmels und einer neuen Erde (Jes 65,17-25)
• Initiativen für ein friedvolles Zusammenleben, z. B. Vereinte Nationen (Allgemeine Erklärung der Menschenrechte), Brot für die Welt, Projekt Weltethos, Aktion Sühnezeichen, amnesty international, Peacemaker, Friedensnobelpreis

Sozialwahlen im RU der Berufs- und Berufsfachschulen
- christliche Perspektiven

Informationen für die Lehrkraft:

  • Menschenbild: Gott schuf den Menschen als sein Ebenbild, indem er den Menschen als Mann und Frau und damit im Gegenüber zueinander schuf. Der Mensch ist demnach von Beginn an wie Gott selbst (Trinität) auf Beziehung angelegt. Dies spiegelt sich im Doppelgebot der Liebe. Die Beziehungsfähigkeit des Menschen bildet auch die Grundlage einer solidarischen Orientierung, wie sie im Alten und Neuen Testament – etwa Witwen- und Waisenethik – immer wieder ausbuchstabiert wird.
  • Staatsauftrag: Die fünfte These der Barmer Theologischen Erklärung besagt, „daß der Staat nach göttlicher Anordnung die Aufgabe hat, in der noch nicht erlösten Welt … für Recht und Frieden zu sorgen.“ Die sozialen Sicherungssysteme können als Umsetzung dieses Auftrags insofern verstanden werden, als sie durch die gesellschaftliche Absicherung der wesentlichen Lebensrisiken einen wichtigen Beitrag zum sozialen Frieden leisten.
    https://www.ekd.de/ekd_de/ds_doc/handzettel_barmer_theologische_erklaerung.pdf
  • Berufsbegriff: Martin Luther hat den Begriff des Berufs als Berufung geprägt. Damit beschreibt er die Aufgabe und den Verantwortungsbereich dieser Aufgabe, in der ein Mensch sich als von Gott berufen vorfindet. Wenn der Beruf in Folge dieser evangelischen Logik als zu verantwortende Aufgabe verstanden wird, dann haben Beitragszahler*innen der Sozialversicherungssysteme nicht nur das Recht, sondern auch den Auftrag, wählend mitzuwirken.
    (Siehe auch: Martin Luthers Weihnachtspostille - Evangelium am S. Johannes-Tage, Joh. 21, 19-24 (S.305) http://infowerke.martinluther.us/weihnachtspostille_1522%20WA-I-0-I-I.pdf)

Weitere hilfreiche Informationen:

Zu den christlichen Organisationen in der sozialen Selbstverwaltung:

Arbeitsmaterial zum Thema soziale Sicherheit, Rente und Altersvorsorge

Lernweg im Überblick

Anknüpfungspunkte in den Lernbereichen:

10.1 - Arbeit und Gerechtigkeit: Die SuS beschreiben biblische Einsichten zu Gerechtigkeit und konkretisieren diese an Beispielen aus dem Arbeitsleben.
10.2 - Persönlichkeit und Identität: Die SuS erläutern wesentliche Merkmale des christlichen Menschenbildes und reflektieren das eigene Selbstverständnis vor diesem Hintergrund.
10.4 - Glaube und Handeln: Die SuS beschreiben anhand von persönlichem und kirchlichen Engagement den Zusammenhang von Glaube und Handeln.
10.5 - Gelingendes Leben: Die SuS beschreiben biblische Vorstellungen von einem gelingenden Leben und setzen sie zu den eigenen Lebensentwürfen in Beziehung.
12.4 - Frieden und Gerechtigkeit: Die SuS nehmen in biblischen Texten Friedensvisionen wahr und setzen sie zu eigenen Erfahrungen in Beziehung. 
Die SuS setzen sich mit Initiativen für ein friedliches Zusammenleben der Menschen auseinander und bewerten deren Einflussmöglichkeiten.

PhaseInhaltMethodeMedien
Lernen vorbereiten und initiierenL: „Sie erhalten Ihre Gehaltsabrechnung und sind wieder einmal entsetzt darüber, wie groß der Unterschied zwischen Brutto- und Nettogehalt ist. Sie fragen sich: Wofür zahle ich da eigentlich und was bekomme ich dafür?“ 
Differenzierungsangebot zur Auseinandersetzung mit den Sozialversicherungssystemen

Visueller Impuls

arbeitsgleiche (M2a) bzw.
arbeitsteilige (M2b) GA

M1 (pdf)
M2a (doc / pdf)
M2b (doc / pdf)

Lernweg eröffnen und gestalten

Werbung für die Teilnahme an der Sozialwahl

Arbeitsblätter für EA/GA oder Gruppenpuzzle:
M4a Sozialversicherungssystem in Deutschland
M4b Strukturen und Aufgaben der Selbstverwaltungsgremien der Sozialversicherungen
M4c Interessenvertretung in den Gremien der Sozialversicherungen 
M4d Das Gesundheitswesen 
M4e Solidarität – welche meinen und wollen wir? 

Präsentation der Arbeitsergebnisse 

Visueller Impuls
Positionslinie
EA/GA oder
Gruppenpuzzle

M3 (pdf)

M4a (doc / pdf)
M4b (doc / pdf)
M4c (doc / pdf)
M4d (doc / pdf)
M4e (doc / pdf)

Kompetenzen stärken und erweitern

Arbeit der Selbstverwaltungssysteme
Rollenspiel 1, Rentenversicherung
Rollenspiel 2, Krankenversicherung
Rollenspiel 3, Arbeitslosenversicherung

Plenum:
Austausch über die Ergebnisse der Gruppenarbeit 

L: Was halten Sie davon, dass christliche Organisationen vertreten sind? Wie politisch soll/darf/kann Kirche sein?

Rollenspiel
Fischbowl und EA (M5-M8 und M12)
bzw. Gruppenarbeit (M9-M12)

UG
Diskussion

Rollenkarten
M5 (doc /pdf)
M6 (doc /pdf)
M7 (doc /pdf)
M8 (doc /pdf)
M9 (doc /pdf)
M10 (doc /pdf)
M11 (doc /pdf)
M12 (doc /pdf)
Lernen bilanzieren und reflektieren

Einladung zur Sozialwahl 2023
L: 2023 sind die nächsten Sozialwahlen. Wie werden Sie mit der Wahlaufforderung umgehen? 
Wie würden Sie sich im Vorfeld informieren und wo?

Visueller Impuls
Positionslinie
M3 (pdf)

Lernwegbeschreibung

Lernen vorbereiten und initiieren

Lernschritt: 
Die Schülerinnen und Schüler können zu der Entstehung, der Organisation und den Aufgaben der Sozialversicherungssysteme in Deutschland Auskunft geben

1. Unterrichtsstunde

Visueller Impuls (M1, pdf): Anonymisierter Gehaltszettel eines Auszubildenden
(Quelle: Deutsche Rentenversicherung Bund: Rentenblicker_Lehrerheft S.25)

oder die SuS bringen ihre eigene letzte Gehaltsabrechnung mit.
L: Sie erhalten Ihre Gehaltsabrechnung und sind wieder einmal entsetzt darüber, wie groß der Unterschied zwischen Brutto- und Nettogehalt ist. Sie fragen sich: Wofür zahle ich da eigentlich und was bekomme ich dafür? 

Möglichkeiten der Differenzierung
(je nach Gruppengröße und Leistungsstärke der Lerngruppe)

Arbeitsgleiche GA (M2a, doc / pdf
Arbeitsteilige GA (M2b, doc / pdf) oder 

Lösungen zu den Fallbeispielen in 2a und 2b 

Pascal Müller hat einen Bandscheibenvorfall und wird längerfristig krankgeschrieben. Nach einer Operation im Krankenhaus erhält er eine Anschlussreha von drei Wochen, die er aber nicht direkt nach der Entlassung aus dem Krankenhaus antreten kann. Da Herr Müller alleine lebt, beantragt die Sozialarbeiterin für die Zeit zwischen Krankenhausaufenthalt und Reha eine Haushaltshilfe für ihn. Zehn Wochen nach seiner Krankschreibung sendet ihm die Krankenkasse ein Formular zu, in dem abgefragt wird, ob der Bandscheibenvorfall auf einen Arbeitsunfall zurückzuführen ist.

Lösung:
Pascal Müller hat zu tun mit:

  1. der Krankenkasse: Sie bezahlt die OP, das Krankengeld nach sechs Wochen Krankheit und die Haushaltshilfe; 
  2. der Rentenversicherung: Sie übernimmt die Kosten für die Anschlussreha, damit Herr Müller wieder arbeitsfähig wird.
  3. evtl. der Berufsgenossenschaft: Sie übernimmt im Falle eines Arbeitsunfalls sämtliche Ausgaben - daher fragt die Krankenkasse dies auch ab. 

Bettina Maier, die alleinstehend ist, arbeitet als Vorarbeiterin in Vollzeit in einem metallverarbeitenden Betrieb. Sie verdient 3200 Euro brutto im Monat.
Ihr Chef meldet in einer Konjunkturkrise für weite Teile der Belegschaft für sechs Monate Kurzarbeit an. Ihre Arbeitszeit wird in dieser Zeit um 50 Prozent gekürzt. Was bedeutet das für ihr Gehalt und welche Rolle spielt dabei die Arbeitslosenversicherung?

Lösung:
Da Bettina Maiers Arbeitszeit um 50% gekürzt ist, wird auch ihr Bruttogehalt halbiert. Als Kurzarbeitergeld erhält sie zusätzlich 60 Prozent des Nettogehalts, welches ihr durch die Arbeitszeitkürzung entgeht. Das Kurzarbeitergeld wird von der Arbeitslosenversicherung bezahlt.

Richard Schneiders Tochter ist an einer Grippe erkrankt. Unter welchen Umständen darf er von der Arbeit fernbleiben und erhält dafür Kinderkrankengeld von der Krankenkasse?

Lösung:
Richard Schneider kann dann bei seiner Tochter bleiben und erhält Kinderkrankengeld, wenn er und seine Tochter gesetzlich krankenversichert sind, seine Tochter nicht älter als 12 Jahre alt ist, keine weitere Person im Haushalt die Pflege übernehmen kann, er ein ärztliches Attest für seine Tochter vorlegen kann und er nicht bereits für 10 Arbeitstage im Kalenderjahr Kinderkrankengeld erhalten hat. Sollte er weitere Kinder haben, hat Herr Schneider Anspruch auf 25 Arbeitstage  Kinderkrankengeld im Kalenderjahr.

Sabine Bauer arbeitet seit 25 Jahren als Busfahrerin in einem Verkehrsverbund. Seit sie in einen Unfall verwickelt war, leidet sie unter chronischen Schmerzen im Lendenwirbelbereich und kann nicht mehr längere Zeit sitzen.
Im Rahmen des betrieblichen Eingliederungsmanagements, das sie in ihrem Betrieb nach Rückkehr aus der Krankheit durchführt, wird ihr geraten, aus dem Beruf auszuscheiden und bei der Rentenversicherung eine Erwerbsminderungsrente zu beantragen.
Was halten Sie von dieser Empfehlung?

Lösung:
Zielsetzung des Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) ist die Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit. Frau Bauer sollte daher zurückfragen, ob der Arbeitgeber wirklich alle Möglichkeiten ausgeschöpft hat, ihre Arbeitsfähigkeit an ihrem Arbeitsplatz wiederherzustellen. Alternativ kann sie mit ihrem Arbeitgeber im Rahmen des BEM abklären, ob sie eine andere Aufgabe im Unternehmen wahrnehmen kann, deren Belastungen sie gewachsen ist. Zu Fragen der Erwerbsminderungsrente sollte sie sich von einem Rentenberater der Deutschen Rentenversicherung beraten lassen, bevor sie einen Antrag stellt, um die möglichen finanziellen und rechtlichen Folgen für sich zu kennen. So ist es möglich, dass ihr Arbeitsverhältnis bei dauerhafter Erwerbsminderungsrente automatisch endet. Zudem sind Erwerbsminderungsrenten meistens zeitlich befristet.

Andrea Greiner knickt auf dem Weg in die Berufsschule um. Als ihr Fuß im Unterricht anschwillt, schickt sie ihr Schulrektor mit den Worten: „Das ist ein Arbeitsunfall“ zu einem Orthopäden, der als Durchgangsarzt der gesetzlichen Unfallversicherung tätig ist. Hat der Rektor recht?

Lösung:
Der Rektor hat teilweise recht. Es ist richtig, dass die gesetzliche Unfallversicherung zuständig ist, jedoch nicht die von Frau Greiners Arbeitgeber, sondern die der Berufsschule. Insofern ist Frau Greiners Unfall kein „Arbeitsunfall“.

Plenum:
Vorstellung der Ergebnisse mit anschließendem Austausch
 

Lernweg eröffnen und gestalten

2. Unterrichtsstunde

Visueller Impuls:
Aufforderung zur Teilnahme an der Sozialwahl 2017 (M3, pdf

Evtl. Positionslinie:
Haben Sie an der letzten Sozialwahl teilgenommen? Ja - Nein
Was hat Sie zu dieser Entscheidung bewogen?

L: 
Die nächsten Sozialwahlen finden 2023 statt. Was spricht dafür, sich an diesen Wahlen zu beteiligen und wen möchte ich mit meiner Stimme überhaupt unterstützen? Um diese Fragen begründet beantwortet zu können, braucht es einige Hintergrundinformationen.

Möglichkeiten der Differenzierung
(je nach Gruppengröße und Leistungsstärke der Lerngruppe)

EA/GA oder Gruppenpuzzle:

M4a Sozialversicherungssystem in Deutschland (doc / pdf)
M4b Strukturen und Aufgaben der Selbstverwaltungsgremien der Sozialversicherungen (doc / pdf)
M4c Interessenvertretung in den Gremien der Sozialversicherungen (doc / pdf)
M4d Das Gesundheitswesen (doc / pdf)
M4e Solidarität – welche meinen und wollen wir? (doc / pdf)

Präsentation der Arbeitsergebnisse 
mit Gelegenheit zu Nachfragen und Diskussion. Alle SuS erhalten zum Abschluss die ihnen noch fehlenden Arbeitsblätter zum Nachlesen.
Abschlussfrage: Welche Formen der Solidarität nehmen Sie in den sozialen Sicherungssystemen wahr.


Kompetenzen stärken und erweitern

3. Unterrichtsstunde 
(je nach Zahl der eingesetzten Rollenspiele 3. + 4. Ustd.)

Lernschritt: 
Die Schülerinnen und Schüler können die Interessenlagen der Vertreter in den Sozialverwaltungssystemen differenzieren und zur Bedeutung von christlichen Werten und des Solidaritätsgedankens in diesen Systemen reflektiert Stellung beziehen.
 
Rollenspiel – Arbeit der Selbstverwaltungssysteme

Rollenspiel 1, Rentenversicherung: 
Eine Rentenkommission diskutiert über die Entwicklung der Renten in den nächsten 20 Jahren.

Rollenspiel 2, Krankenversicherung: 
In der Verwaltungsratssitzung der Krankenkassen wird über die Digitalisierung der Patientendaten verhandelt.

Rollenspiel 3, Arbeitslosenversicherung:
In der Verwaltungsratssitzung der Bundesagentur für Arbeit soll über die Verwendung von Überschüssen entschieden werden.

Möglichkeiten der Differenzierung
(je nach Gruppengröße und Leistungsstärke der Lerngruppe)

Fischbowl

Die Lehrkraft führt in die Situation ein (M5, doc / pdf), die Spielenden erhalten ihre Rollenkarte (M6, doc / pdfM7, doc / pdf​​​​​ , M8, doc / pdf)

Anregungen für den Austausch nach dem/den Rollenspiel/en: 

  • Mit welchen Positionen konnten Sie sich identifizieren? Fühlten Sie sich mit Ihren Anliegen vertreten?
  • Hat die Arbeit der Selbstverwaltungsgremien für Sie eine Bedeutung, auch für Ihre eigene Zukunft?

EA:M12 (doc / pdf) Sozialwahlen als Friedenswahl

Plenum: 
Gespräch über die Ergebnisse der Einzelarbeit mit anschließender Diskussion zum Thema: 
Was halten Sie davon, dass christliche Organisationen vertreten sind? 
Wie politisch soll/darf/kann Kirche sein?

oder Gruppenarbeit

Dreiergruppen spielen entweder eine oder alle Situationen durch (M9, doc / pdf​​​​​​​ , M10, doc / pdf​​​​​ , M11, doc / pdf​​​​​​​).

Anregungen für den Austausch nach dem/den Rollenspiel/en: 

  • Mit welchen Positionen konnten Sie sich identifizieren? Fühlten Sie sich mit Ihren Anliegen vertreten?
  • Hat die Arbeit der Selbstverwaltungsgremien für Sie eine Bedeutung, auch für Ihre eigene Zukunft?

Die Gruppen lesen und bearbeiten "Sozialwahlen als Friedenswahl" (M12, doc / pdf).

Plenum:
Gespräch über die Ergebnisse der Gruppenarbeit mit anschließender Diskussion zu den Themen:
Was halten Sie davon, dass christliche Organisationen vertreten sind? 
Wie politisch soll/darf/kann Kirche sein?

Lernen bilanzieren und reflektieren

Visueller Impuls (M3, pdf):

L: 2023 sind die nächsten Sozialwahlen. Wie werden Sie mit der Wahlaufforderung umgehen? 

Evtl. Positionslinie:
Werden Sie 2023 an der Sozialwahl teilnehmen? Ja - Nein
Hat sich Ihre Einstellung geändert? Warum?

L: Wie würden Sie sich im Vorfeld informieren und wo?

Möglichkeiten der Weiterarbeit

Einladung eines Mitgliedes der EAG (Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Soziale Fragen in Bayern und Thüringen e.V.), des kda (Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt der Evang.-Luth. Kirche in Bayern) oder der afa (Aktionsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der Evang.-Luth. Kirche in Bayern), um ein Gespräch über das kirchliche Engagement in der sozialen Selbstverwaltung und der Arbeitswelt zu führen.

Ansprechpartner*innen vor Ort finden Sie hier:
https://kda-bayern.de/dialog-mit-uns/ansprechpartnerinnen/
https://kda-bayern.de/dialog-mit-uns/afa/
https://www.eag-ev.de/

Vorbereitung von Fragen für das Gespräch mit Hilfe der ACA-Seite (Arbeitsgemeinschaft christlicher Arbeitnehmerorganisationen)

Hinweise für Möglichkeiten des persönlichen Engagements für SuS:

... wenn man sich als Versichertenberater bei der DRV engagieren will: 

... wenn man als ehrenamtlicher Arbeitsrichter tätig werden möchte (erst ab 25 Jahren):

" />