Puzzle

Behindert und wertvoll


Religionsunterricht und die Entwicklung einer "disability identity"

Fortbildungsdetails

Ziele / Inhalte

Ziel der Kurswoche ist es zu erkunden, wie der Religionsunterricht Schüler*innen darin unterstützen kann, ein positives Selbstbild als Mensch mit einer Beeinträchtigung zu entwickeln.
Für Menschen mit Behinderungen jedweder Art ist es eine Herausforderung die bestehenden Beeinträchtigungen anzunehmen und in ihr Selbstbild positiv zu integrieren. Dazu gehört die Fähigkeit zu realistischer Selbsteinschätzung mit Grenzen, Stärken und Entwicklungsmöglichkeiten. Ein gesundes Selbstvertrauen ist Voraussetzung, um Stigmatisierungen steuernd entgegenzutreten. Zudem sind immer wieder Trauerprozesse zu bewältigen, wenn Einschränkungen besonders bewusst werden (z. B. als Jugendliche*r keinen Führerschein machen zu können).
Wie kann der Religionsunterricht die Schüler*innen darin unterstützen und fördern? Welche Inhalte sind besonders wichtig und welche pädagogischen Ansätze dienlich? Wo finden sich Bezugspunkte in den Lehrplänen?
Der Kurs verschränkt religionspädagogische und sozialpsychologische Erkenntnisse im Blick auf die konkrete Unterrichtsgestaltung mit Schüler*innen mit Förderbedarf.

Zusätzliche Informationen

Diese Fortbildung ist eine Kooperationsveranstaltung mit dem Institut für Lehrerfortbildung in Gars.

Kurs-Nr.

100-823

Zeit

19.–23.04.2021

Leitung

Pfarrer Ulrich Jung

Lehrgangsort

Religionspädagogisches Zentrum Heilsbronn
Heilsbronn

Zielgruppen

  • Religionslehrkräfte

Kategorie

  • Mittelschule
  • Förderschulen

Veranstalter

Institut für Lehrerfortbildung am RPZ Heilsbronn

Anmeldungen bitte auf dem Dienstweg, für staatliche Lehrkräfte über FIBS, für kirchliche MitarbeiterInnen mit dem amtlichen Formular B.

Teilnehmerzahl

genug

Anmeldung

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