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Lernbereich 9.3: Tod und Auferstehung

Im Himmel kotzt man nicht

Einen Tag lang machen, was man sich nur wünschen kann. Das wollen sich Karin und ihre Tochter Klara gegenseitig erfüllen. Und so tollen sie in Kostümen quer durch die Stadt, spielen Klaras Lieblingsfilm nach, haben Spaß miteinander. Bis Klara immer stärker nach dem Himmel fragt. Und ins Freibad möchte, obwohl Winter ist - vielleicht gibt es ja keinen Sommer mehr. Denn die liebevolle Mutter-Tochter-Beziehung wird von einem schweren Schicksalsschlag erschüttert. Eine der beiden ist unheilbar krank und wird nicht mehr lange auf der Welt sein. Doch wer von beiden es ist, legt der Film erst am Schluss offen, als man die Mutter im Sommer alleine auf einer Bank im Freibad sitzen sieht.
Sequenziert in 7 Kapitel

Kurzspielfilm - Katja Benrath, Florian Hirschmann, Daniela Sandhofer - Deutschland, Österreich 2013
Laufzeit: 14 Minuten
Empfohlen: ab 12 Jahren - FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung

Schlagworte: Krankheit, Angst, Hoffnung, Tod, Sterben, Trauer, Leid, Kurzfilmkino

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Wer war Jesus - Eine Spurensuche

Lange Haare, Bart und hagerer Körper – dieses Bild von Jesus hat sich über die Zeit verewigt. Ob er wirklich so aussah, weiß niemand. Belegt ist nur: Jesus hat es gegeben. Wie konnte die Botschaft dieses Mannes ihn über 2000 Jahre überleben? Ein zentraler Punkt ist die Gottes- und Menschenliebe. Wie ist dieser Glaube heute lebendig?
Sequenziert:
1. Jesus: Wer war er und warum ist er bis heute bedeutend?
2. Bethlehem: Stadt der Geburt Jesu und des Friedens für die Welt
3. Wunder: Was macht Ereignisse zu Wundern und was bedeuten sie?
4. Passion: Jesus litt und starb. Was verbinden wir mit der Passion Christi?
5. Ostern: der Kern des christlichen Glaubens ist die Auferstehung
6. Die Taufe auf Christus als bleibendes Zeichen

Reihe: God's cloud
Dokumentarfilm - Charlotte Magin - Deutschland 2014
Laufzeit: 29 Minuten
Empfohlen: ab 14 Jahren - Lehrprogramm gemäß § 14 JuSchG

Schlagworte: Taufe, Jesus Christus, Passion, Ostern, Neues Testament, Auferstehung, Wunder, Glaube, Christentum

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Ich hab noch Auferstehung

Marco und Lisa sind verliebt. Online kämpfen sie mutig gegen riesige Monster. Stirbt einer, haben sie immer noch eine “Auferstehung” in Reserve. Ein echtes Date möchte Lisa aber nicht. Als sie eines Tages auch noch das Spielen aufgibt, macht Marco sich auf die Suche nach ihr. Von Lisas Eltern erfährt er, dass sie im Krankenhaus liegt – Lisa ist unheilbar krank und wird bald sterben. Während die Eltern mit der Situation sichtlich überfordert sind, fährt Marco zum Krankenhaus. Mutig wagen er und Lisa die Begegnung in der Realität. Sie nähern sich an und verbringen gemeinsam Lisas letzte Stunden.

Kurzspielfilm - Jan-Gerrit Seyler - Deutschland 2013
Laufzeit: 23 Minuten
Empfohlen: ab 14 Jahren - Lehrprogramm gemäß § 14 JuSchG

Schlagworte: Krankheit, virtuelle Freundschaft, Verliebtsein, Sterben, Tod, Liebe, Internet, Kurzfilmkino

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Lilli - Opa hat Alzheimer

Seit neun Jahren leidet Lillis Opa an Alzheimer. Mittlerweile ist die Erkrankung so weit fortgeschritten, dass er weder gehen noch sprechen kann. Der ehemalige Hornist lebt im Heim, wo Lilli und ihre Familie ihn regelmäßig besuchen. Der Film dokumentiert sowohl, wie Lilli versucht, mit Hilfe von Musik und Körperkontakt zu ihrem Opa durchzudringen, als auch, wie sich ihre Familie der Herausforderung stellt, den Großvater in ihr Leben einzubeziehen. So erlernt Lilli für ihren Opa Trompete spielen, die Familie bastelt Weihnachtsgeschenke und bereitet sich Stück für Stück darauf vor, dass der geliebte Opa nicht mehr lange leben wird. -- "Ein Mensch gehört immer noch dazu, auch wenn er dement wird, und Kinder können oft mehr, als man ihnen zutraut" (Jury EMIL 2013)

Reihe: stark! Kinder erzählen ihre Geschichte
Dokumentarfilm - Barbara Weber - Deutschland 2012
Laufzeit: 16 Minuten
Empfohlen: ab 12 Jahren - Lehrprogramm gemäß § 14 JuSchG

Schlagworte: Resilienz, Demenz, Familie, Inklusion, Abschied, Krankheit, Musik, Alter, Gesellschaft, Lebensbewältigung, Lebensqualität, Liebe, Menschenwürde, Mitmenschlichkeit, Humanität, Generationen

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Moritz - Wäre cool, wenn sie ein Engel wird

"Fußball hilft gegen Traurigkeit", sagt der 14-jährige Moritz, denn seine Schwester Luca ist 11 Jahre alt und sehr krank. Sie leidet an Mukopolysaccharidose, einer genetisch bedingten Stoffwechselkrankheit, die nicht heilbar ist. Es ist ungewiss, wie lange sie noch lebt. "Früher konnte sie laufen, sprechen und singen. Heute sitzt sie nur im Rollstuhl und guckt vor sich hin." Moritz kümmert sich gerne um Luca und verbringt viel Zeit mit ihr. Er spricht offen über sein Leben und über eine Zukunft ohne Luca. Die Kamera begleitet die Familie ins Krankenhaus, als Luca eine Magensonde erhält, und ist auch an ihrem 12. Geburtstag mit dabei "Es ist leichter als man denkt", sagt Moritz, "ich lebe ein normales Leben" - mit Freunden und Fußball.

Reihe: stark! Kinder erzählen ihre Geschichte
Dokumentarfilm - Simone Grabs, Inke Meier - Deutschland 2008
Laufzeit: 16 Minuten
Empfohlen: ab 12 Jahren - Lehrprogramm gemäß § 14 JuSchG

Schlagworte: Krankheit, Kinder, Familie, Trauer, Sinnfragen, Resilienz, Trauerarbeit, Identität, Jenseitsvorstellungen, Tod, Sterben, Geschwister, Menschenbild, Lebensbewältigung

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Hatice - Eine Niere für mich

In der Episode "Hatice - Eine Niere für mich" erzählt die in Deutschland lebende 15-jährige Türkin Hatice ihre Geschichte. Sie braucht eine neue Niere. Nur mit dieser hat sie die Chance auf ein ganz normales Leben, wie es ihre Freunde und Klassenkameraden führen. Hatices Hoffnungen ruhen auf der Möglichkeit einer Transplantation; sie weiß, wie langwierig dieses Warten sein kann.

Reihe: stark! Kinder erzählen ihre Geschichte
Dokumentarfilm - Andrea Tönnißen - Deutschland 2008
Laufzeit: 16 Minuten
Empfohlen: ab 12 Jahren - Lehrprogramm gemäß § 14 JuSchG

Schlagworte: Krankheit, Organspende, Gesundheit

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Sie bringen den Tod - Sterbehelfer in Deutschland

Henning M., 43 Jahre, ist querschnittsgelähmt. Frau K., 64 Jahre, hat Krebs im Endstadium. Beide wollen nicht länger leiden und sind deshalb zum Suizid entschlossen. Helfen wird ihnen dabei ein Arzt – heimlich. Er wird ihnen ein Medikament geben, sie werden einschlafen und dann hinübergleiten. Sie hoffen so in Würde zu sterben und einem langen Leiden zu entgehen. Der Arzt, der den unheilbar Kranken beim Suizid hilft, riskiert massive Sanktionen. Zwar ist es in Deutschland keine Straftat als Freund oder Verwandter, einem entscheidungsfähigen Menschen beim Suizid zu helfen. Doch für Ärzte gelten hier schärfere Regeln, vor allem das ärztliche Standesrecht verbietet strikt diese Form der Sterbehilfe. Die Autoren Sebastian Bösel und Ulrich Neumann haben in einer verschwiegenen Szene recherchiert. Aktive Sterbehilfe dürfen Ärzte in Deutschland nicht leisten. Dennoch sehen einige Ärzte hier ihre menschliche und auch ärztliche Pflicht und treten in erstaunlicher Offenheit vor die Kamera.

Dokumentarfilm - Sebastian Bösel / Ulrich Neumann - Deutschland 2012
Laufzeit: 45 Minuten
Empfohlen: ab 16 Jahren - Lehrprogramm gemäß § 14 JuSchG

Schlagworte: Krankheit, Sterben, Tod, Ethik, Medizin, Sterbehilfe, Menschenwürde, Suizid, Selbstbestimmung, 5. Gebot, Gebote, Gesundheit, Sterbebegleitung

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Heute bin ich blond

Heute bin ich blond ist eine Tragikomödie, die von der 21-jährigen, lebenslustigen Sophie erzählt, bei der Brustkrebs diagnostiziert wird. Sie sagt ihrer lebensbedrohlichen Krankheit den Kampf an. Sophie rebelliert gegen den tristen Krankenhausalltag: Sie will ihr junges Leben genießen und auf nichts verzichten. Perücken werden dabei zu ihrem neuen Lebenselixier: Mal selbstbewusst, mal romantisch verspielt oder kühl erotisch - je nach Haarfarbe und Frisur kommt ein anderes Stück von Sophie zum Vorschein. Mit der Unterstützung ihrer Familie, mit Humor, Mut und Zuversicht streckt Sophie der Krankheit den Mittelfinger entgegen.
Die Verfilmung basiert auf dem autobiografischen Bestseller "Heute bin ich blond: Das Mädchen mit den neun Perücken" der Niederländerin Sophie van der Stap.

Spielfilm - Marc Rothemund - Deutschland 2012
Laufzeit: 117 Minuten
Empfohlen: ab 14 Jahren - FSK ab 6 freigegeben

Schlagworte: Sterben, Tod, Krankheit, Sterbebegleitung, Krebs, Identität, Freundschaft, Werte, Selbstbewusstsein, Lebenseinstellungen, Gesundheit, Lebensqualität, Literaturverfilmung, Sinnfragen, Sterbehilfe, Lebensstil

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Sterbehilfe

Der Kurzspielfilm behandelt das Thema 'Sterbehilfe' am Beispiel einer Frau, deren Krankheit als tödlich diagnostiziert wurde. Sie hat sich deshalb entschlossen, von der Möglichkeit eines begleiteten Suizids Gebrauch zu machen, wie er von Organisationen in der Schweiz angeboten wird. Der Gang der Überlegungen, die diese Frau anstellt und konsequent bis zur Ausführung durchsetzt, wechselt sich im Film mit Interview-Blöcken ab. Befürworter organisierter Sterbehilfe sowie Gegner beziehen zu einzelnen Aspekten der Problematik Stellung. Es kommen zu Wort: Dieter Gräfe, Jurist; Ludwig A. Minelli, Dignitas; Géraldine Schmidt, Ex International; Wolfgang Huber, Evangelische Kirche; Anton Losinger, Katholische Kirche; Georg Maschmeyer, Palliativmediziner.

Dokumentarfilm, Kurzspielfilm - Steve Döschner / Michael Fiebrig / Franziska Angerer - Deutschland 2013
Laufzeit: 23 Minuten - 2 Bilder
Empfohlen: ab 16 Jahren - Lehrprogramm gemäß § 14 JuSchG

Schlagworte: Tod, Sterbebegleitung, Menschenwürde, Medizinethik, Suizid, Sterben, Krankheit, Selbstbestimmung, Palliativmedizin, Intensivmedizin, assistierter Suizid, Ethik, Selbstfindung, Sinnfragen, Humanität, Glaube, Familie, Lebenssinn, Christsein

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Wege der Trauer - Angehörige und Freunde erzählen

Wie gehen Menschen mit der Erschütterung um, die der Tod eines geliebten Freundes oder Bruders auslöst? Wie kann man weiterleben mit diesem Verlust, wo kann man Trost finden und neuen Lebensmut schöpfen?
Mit zwei Dokumentarfilmen:
1) Joschy - Trauer um einen gemeinsamen Freund (19 Min.):
Vier von Joschys (20) engsten Freunde erzählen, wie sie die Zeit vom Erhalt der Todesnachricht bis zur Beerdigung erlebt haben und wie sie jetzt, zwei Jahre nach dem Unfall, mit ihrer Trauer umgehen.
2) Christoph - Trauer in einer Familie (19 Min.):
Die 15-jährige Luisa verbringt einige Tage mit ihren Eltern auf einem Reiterhof, als ein Polizist die Nachricht vom Unfalltod ihres älteren Bruders Christoph überbringt. Was geht in einer Familie vor, wenn ein Kind stirbt?

Dokumentarfilm - Steffen Frank / Károly Koller - Deutschland 2013
Laufzeit: 38 Minuten
Empfohlen: ab 16 Jahren - FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung

Schlagworte: Tod, Trauer, Sinnfragen

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Marias letzte Reise

Maria Stadler (Monica Bleibtreu) weiß, dass sie sterben wird. Die 71-jährige entflieht der Chemotherapie mit den schrecklichen Nebenwirkungen, flieht aus der Klinik. Maria will zuhause am oberbayerischen Staffelsee sterben. Da sich Sohn Simon (Michael Fitz) nicht um seine Mutter kümmern kann, wird Maria von der Krankenschwester Andrea (Nina Kunzendorf) begleitet. Maria und Andrea geraten rasch aneinander, weil die Schwester das Leben Marias reglementieren will. Als Maria einen erneuten Zusammenbruch erleidet, weist sie der Klinikchef Dr. Osterhahn (Günther Maria Halmer) wieder in das Krankenhaus ein. Doch Schwester Andrea bringt die Todkranke umgehend wieder nach Hause. Sie lernt, Marias letzte Wünsche zu erfüllen und hilft ihr, die letzten Dinge des Lebens zu regeln. Marias Sterbeprozess ermutigt sie, das eigene Leben und ihr Glück selbst in die Hand zu nehmen.

Spielfilm - Rainer Kaufmann - Deutschland 2004
Laufzeit: 90 Minuten
Empfohlen: ab 14 Jahren - FSK ab 12 freigegeben

Schlagworte: Sterbebegleitung, Tod, Krankheit, Familie, Sterben, Trauer, Hospiz, Palliativmedizin, Humanität, Glaube, Menschenwürde, Lebenssinn

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Tage mit Goldrand

Besuche bei einer alten Dame

Das ist jetzt der berühmte Tag mit Goldrand, sagte Frau Libbert lachend, wenn Herr Buchholz mal wieder überraschend in ihrer Tür stand. Fünf Jahre lang hat der Grimme- und Menschenrechtsfilm-Preisträger Martin Buchholz die pensionierte Sekretärin Edith Libbert durch ihren späten Lebensabend begleitet und sie 22 Mal mit der Kamera besucht - im Seniorenpflegezentrum in Wuppertal-Elberfeld. "Man kann sich schon wohl fühlen hier. Man wird ja auch im Alter bescheidener in seinen Erwartungen. Aber das lernen Sie noch! So weit sind Sie noch nicht!"
Mehr als ein Jahrhundert Leben, von der ersten Liebe bis zum letzten Abschied - über all das plaudert Frau Libbert so unbefangen mit dem Reporter, als habe sie die laufende Kamera längst vergessen. In diesem außergewöhnlich intimen Film wird auch der Umgang mit dem Sterben zu einer Liebeserklärung an das Leben.

Dokumentarfilm - Martin Buchholz - Deutschland 2012
Laufzeit: 45 Minuten
Empfohlen: ab 14 Jahren - Lehrprogramm gemäß § 14 JuSchG

Schlagworte: alte Menschen, Sinnfragen, Sterben, Tod, Hospiz, Alter, Lebensfreude, Abschied, Altenpflegeheim, Freude, Lebensstil, Biografien, Identität, Lebenssinn, Lebensqualität, Gesellschaft, Beerdigung, Hoffnung, Menschenwürde, Toleranz, Träume

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Was kommt danach? Tod und Jenseits

Der Hauptfilm ist eine Folge aus der Reihe "Nächster Halt ...", einem Fernsehmagazin für Kinder und Jugendliche.
Warum müssen wir sterben und was passiert nach dem Tod? Die jugendlichen Moderatoren Sabrina und Torsten stoßen auf unterschiedlichste Antworten. Auch die Philosophen Platon und Martin Heidegger sind sich bei dieser Frage nicht ganz einig und tragen ihre kontroversen Thesen in unterhaltsamer Mini-Animation vor.
Der Film und das Begleitmaterial will es Schülerinnen und Schülern ermöglichen, sich dem heiklen Thema Tod auf sensible, ehrliche und unverkrampfte Weise zu nähern.
Sequenzen:
1. Als Opa starb (6:00 min)
2. Warum müssen wir sterben? (5:10 min)
3. Was passiert nach dem Tod? (0:40 min)
4. Bräuche rund um den Tod (3:00 min.)
5. Platon: Die unsterbliche Seele (0:50 min)
6. Heidegger: Der Sinn des Todes (1:00 min)

Reihe: Nächster Halt
Dokumentarfilm - Andrea Ehlert / Eckehard Weiß - Deutschland 2010
Laufzeit: 24 Minuten
Empfohlen: ab 10 Jahren - Lehrprogramm gemäß § 14 JuSchG

Schlagworte: Brauchtum, Sinnfragen, Sterben, Ethik, Trauer, Philosophie, Rituale, Bräuche, Religion

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Oskar und die Dame in Rosa

Der zehnjährige Oskar ist schwer krebskrank und hat nur noch wenige Tage zu leben. Seine Eltern sagen ihm die bittere Wahrheit nicht, und auch die anderen Erwachsenen flüchten sich nur in Phrasen, wenn er ihnen ernste Fragen stellt. Da trifft er auf die resolute, schrille Pizzalieferantin Rose. Sie soll sich um ihn kümmern, ihm letzten Lebensmut geben. Sie motiviert ihn, Briefe an Gott zu schreiben und sich jeden Tag einen Wunsch zu erfüllen. Sie ermuntert Oskar zu einem Spiel: Er soll sich vorstellen, dass jeder Tag von nun an zehn Jahre bedeutet. In seiner Phantasie hat der todkranke Oskar nun die Möglichkeit, doch noch ein ganzes, erfülltes Leben zu führen - eine Zukunft im Schnelldurchlauf. Mit Rose an der Seite durchlebt Oskar seine Flegeljahre, den ersten Kuss, die erste Liebe (mit seiner Zimmernachbarin Peggy), eine Midlifecrisis und das Altern bis hin zu seinem Tod.

Spielfilm - Éric-Emmanuel Schmitt - Belgien 2009
Laufzeit: 104 Minuten
Empfohlen: ab 14 Jahren - FSK ab 6 freigegeben

Schlagworte: Sterben, Tod, Sterbebegleitung, Gott, Freundschaft, Begegnung, Nächstenliebe, Familie, Krankheit, Kinder, Sterbehilfe, Leid, Gottesvorstellungen, Gesundheit

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Was zählt im Leben?

Drei Kurzfilme zum Thema Lebenssinn:

ONE MINUTE FLY, Michael Reichert, Deutschland 2008, 4 Min.
Eine Ein-Minuten-Fliege versucht, das Beste aus ihrem kurzen Leben zu machen. Der Zuschauer wird vor die Aufgabe gestellt: Denkt mal darüber nach, was ihr mit eurem Leben alles anstellen wollt.

WAS KOSTET DAS LEBEN, Anne Berrini, Deutschland 2008, 17 Min.
Wie wäre es, wenn wir wiedergeboren werden würden – gegen Gebühr? Ben stirbt in der Notaufnahme der Unfallklinik. Als er wenig später wieder aufwacht, sieht er sich einem Mann in grauem Anzug gegenüber. Schnell muss er zwei Dinge begreifen: Nichts ist umsonst, nicht mal das Leben. Und nichts ist für ewig, nicht mal der Tod.

HARD BOILED CHICKEN Arjan Wilschut, Niederlande 2006, 5 Min.
Ein Detektiv-Hahn und seine Frau versuchen verzweifelt, den Fall ihres vermissten Eis zu klären.

Bonusfilm: 6000 PUNKTE FÜR DEN HIMMEL: Evangelistischer Kurzspielfilm, Ingmar Kühn / Andreas Dasch, 18 Min.
Herr Weber ist ein ganz normaler Mensch. »Tue recht und scheue niemand!« ist sein Lebensmotto – und damit kann er ganz gut leben. Doch eines Tages findet er sich vor der Himmelspforte wieder und muss beweisen, ob er tatsächlich gut genug ist für den Himmel.

Kurzspielfilm, Trickfilm - Mattthias-Film - Deutschland 2008
Laufzeit: 26 Minuten
Empfohlen: ab 12 Jahren - Lehrprogramm gemäß § 14 JuSchG

Schlagworte: Sinnfragen, Tod, Christentum, Gottesvorstellungen, Schöpfung, Zeit, Kurzfilmkino, Ethik, Sinn, Theodizee, Ewigkeit, Lebenssinn, Gesellschaft, Alter, Lebensbewältigung, Sterben, Jenseits, Glück, Impulsfilm

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