Modernes Kunstgemälde

Hospitationsjahr für Pfarrerinnen und Pfarrer auf Probe

Pfarrer und Pfarrerinnen auf Probe können bis zur Verleihung der Bewerbungsfähigkeit auf Antrag einmal für die Dauer eines Schuljahres zwei Wochenstunden im Schulunterricht hospitieren. Die Hospitationsstunden werden auf das Regelstundenmaß angerechnet. Ziel der Hospitation ist die Bereicherung an unterrichtlicher Erfahrung. Die Teilnahme am Hospitationsjahr erfolgt auf freiwilliger Basis. Die Hospitation sollte nicht schon im ersten Jahr des Probedienstes erfolgen.

Elemente des Hospitationsjahres

Erstes Element im Hospitationsjahr ist die Hospitation im Umfang von zwei Wochenstunden, in der Regel wöchentlich für die Dauer eines Schuljahres.

Zweites Element ist die fachliche Begleitung durch eine fachdidaktisch ausgebildete Lehrkraft (Religionspädagoge oder -pädagogin, Katechet oder Katechetin, Grund- und Mittelschullehrer bzw. -lehrerin).

Drittes Element ist ein dreitägiger Kurs aus dem Angebot des RPZ, an dem im Hospitationsjahr teilgenommen wird. Dieser ist in den Gesamt-Fortbildungsplan der FEA-Zeit aufzunehmen.

Vorklärungen

Von Seiten der FEA besteht grundsätzlich Einverständnis zum Hospitationsjahr.

Es empfiehlt sich - vor allem im Blick auf die Suche nach einer geeigneten Begleitperson - der rechtzeitige Kontakt mit der für die Verteilung des Religionsunterrichts zuständigen Person im Dekanatsbezirk (Schulbeauftragte/r).

Formen der Hospitation

Die Hospitation wird nicht nur im Religionsunterricht - in der Regel an Grund-, Mittel- und Förderschulen -, sondern z. B. auch in anderen Fächern, z. B. in Deutsch, Geschichte/Sozialkunde/Erdkunde oder Heimat- und Sachkunde empfohlen.

Mindestens einmal im Monat soll mit der begleitenden Lehrkraft ein Nachgespräch vereinbart werden.

Zusätzlich zur wöchentlich zweistündigen Hospitation kann unbeschadet der sonstigen dienstlichen Verpflichtungen der Unterricht einer Klasse in allen Fächern blockweise über einen ganzen Tag oder mehrere (insgesamt maximal fünf) Unterrichtstage besucht werden.

Beantragung und FEA-Anerkennung

Der Antrag auf Genehmigung des Hospitationsjahres ist bis zum 1. Mai des Jahres dem Dekanat (Dekan/in, Schulbeauftragte/n) zur Genehmigung vorzulegen. Dem Antrag ist eine Planung beizulegen, aus der hervorgeht, bei welcher fachdidaktisch ausgebildeten Lehrkraft und in welcher Schule die Hospitation stattfinden soll. Der genehmigte Antrag wird dann an die FEA weitergeleitet. Wenn die Teilnahme grundsätzlich genehmigt ist, werden alle Einzelheiten vor Ort mit dem/der Schulbeauftragten geklärt.

Der Kurs aus dem Angebot des RPZ ist über den Fortbildungsplan individuell festzulegen und rechtzeitig anzumelden, damit die Teilnahme am jeweiligen Kurs gewährleistet sein kann. FEA-Pflicht ist ein Kriterium für bevorzugte Aufnahme.

Dem Dekanat ist ein kurzer Bericht über die gemachten Erfahrungen vorzulegen.

Kosten und FEA-Abrechnung

Entstehende Fahrtkosten für die Hospitation vor Ort werden, nachdem Hospitationsstunden dem Regelunterricht gleichgestellt sind, in gleicher Weise wie bei selbsterteiltem Religionsunterricht abgerechnet. Der Kurs im RPZ wird entsprechend der Fortbildungen im Rahmen der FEA-Zeit über das individuelle Fortbildungs-Budget abgerechnet.

Kontakt

Auskünfte erteilen der bzw. die jeweilige Schulbeauftragte im Dekanat, KR Jochen Bernhardt im Landeskirchenamt (Tel. 089 / 5595-292) und das RPZ Heilsbronn:

Hans Burkhardt
Pfarrer
rpz-unterfranken[at]t-online.de
Telefon: 06066 / 968899

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